Donnerstag, 13. Mai 2010

J. R. Ward: Lover Revealed (A Novel of the Black Dagger Brotherhood 4)

Butch O´Neal ist der einzige Mensch, der es je in die Reihen der Krieger der Bruderschaft der Black Dagger geschafft hat. Er hat den Respekt der Krieger und sein kriminalistisches Gespür und Geschick wird hochgeschätzt. Er wohnt zusammen mit Vishous im Poolhaus und hat in ihm nicht nur einen echten Kameraden gefunden, sondern auch einen Teil seiner Zukunft, nur ahnt er das noch nicht am Anfang.... .

Butch fühlt sich unnütz, da ihn die Vampire nicht mit auf ihre nächtlichen Kriegszüge nehmen, dass sich diese "Vorsicht" noch als weise Voraussicht heraustellen wird, zeigt sich allerdings erst, als es für Butch schon fast zu spät ist.

Dazu kommt seine tiefe und unerfüllte Liebe zur schönen Aristokratin (und auch Ex-Gefährtin von Wrath) Marissa. Er hat an sie unsterblich sein Herz verloren, glaubt aber auf Grund einer langen Latte von Missverständnissen, dass sie von ihm nichts wissen will. Obwohl auch sie sich nach ihm verzehrt.

Eines abends wird er während eines Kampfes von den Lessern gefangen genommen und schrecklich misshandelt, Omega pflanzt ihm einen Teil von sich ein und Butch überlebt diese Prozedur mehr tot als lebendig und wird von den Lessern zum sterben einfach in der Wildnis liegen gelassen. Vishous findet ihn noch gerade rechtzeitig und bringt ihn zu Havers in die Klinik.

Natürlich begegnen sich Butch und Marissa dort in der Klinik und finden endlich ihren Weg zueinander. Die Steine die aber noch in ihrem Weg liegen sind natürlich monumental (sonst wäre es kein Ward-Buch LOL), Butch fühlt sich minderwertig für Marissa, da er nicht nur ein Mensch ist und damit schwächer als Marissa, er könnte sie noch nicht mal ernähren und ist obendrein auch noch von Omega kontaminiert, hat er doch einen Teil des "absolut evil" in sich.
Marissa ist sozusagen die eiserne, unglückliche und unverstandene letzte Jungfrau der Vampirrasse (300 Jahre alte Jungfrau). Sie ist nie richtig über Wraths Abweisung hinweg gekommen (die Glymera läßt sie diesem Makel auch sehr deutlichst spüren) und ich habe mich beim Lesen oft gefragt, warum beide nicht wenigstens ein einziges Mal wirklich miteinander geredet haben in ihrer langen Zeit der Verbundenheit. Das hat mich richtig gestört. Denn damit hätte man Marissa eine Menge Selbstzweifel und Demütigung ersparen können, hätte allerdings auch ein Plot-Dilemma weniger gehabt :-)). LOL Dazu kommt, dass Marissa wirklich absolut blauäugig ist in allen Fragen des zwischenmenschlichen Beisammenseins, ich meine, haben Vampire keine "Bravo"??? :-)

Im Großen und Ganzen habe ich Marissa aber gemocht, vor allem ihre Entwicklung im Laufe des Buches, sie lernt schnell und wird noch eine richtig taffe Lady :-).

Butchs Wandlung (und auch seine Bestimmung als Dhestroyer) war eine große Erleichterung für mich, er gefiel mir schon immer, auch als Mensch, aber erst nach seiner Wandlung schien er mir "angekommen" zu sein!! :-) Auch, dass Vishous den letzten entscheidenen Akt in seiner Wandlung durchführte war Klasse. Die Beziehung der beiden ist sowieso außergewöhnlich und sehr eindringlich geschildert. Ich hätte mir ein wenig mehr Mut von Wards Seite aus gewünscht... . Denn zwischen beiden hat es fühlbar geknistert. Auch V´s Gedankengänge waren brilliant herausgearbeitet.
Außerdem fand ich die Geschichte von Butchs Entstehung echt cool, wozu so eine Ausnahmesituation doch alles gut sein kann... . LOL Natürlich ist seine Kindheit eher ein Alptraum gewesen und ich konnte seine Mutter nicht ansatzweise verstehen, wie sie ihn hat für ihren Fehltritt nur büßen lassen können.

Butch und Marissa waren wirklich "süß" miteinander. Ihre Unschuld und seine blinde Verknalltheit hatten absolut ihren Reiz für mich. Ich sag nur: "You always say the nicest things to me." oder "I didn´t expected it to be black." :-)

Fazit: Klasse Buch, Klasse Story und natürlich absolut und uneingeschränkt lesenwert-empfehlenswert!!

Hier wieder meine Cast: Als Butch funktioniert für mich nur Gerard Butler, weil er genau dieses ungehobelte, unrasierte, markante, charmant-rauhe, irische Äußere hat, das ich ständig vor Augen hatte. Als Marissa funktioniert für mich gut Nicole Kidman (ja, ich weiß, die geht für viele nicht, aber ich meine die Nicole noch bevor sie offensichtlich Botox zum Opfer fiel) aber sie transportiert für mich gut diese aristokratische Herkunft und die leicht unterkühlte Oberflächlichkeit der Glymera. :-) Abgesehen davon, schaut euch die beiden an, das ist doch ein echt heißes Pärchen, oder?
















Alles Liebe, Eure Orchidee!

P.S. Weitere Rezis und Infos zu J.R. Wards Büchern findet ihr, wenn ihr in der rechten Bildlaufleiste in der Labelliste auf J.R. Ward klickt, oder in unserer Rezi-Liste unter "W". :-)
 
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