Dienstag, 10. August 2010

Sherrilyn Kenyon: One Silent Night (Dark-Hunter Book 17)

So! Jetzt sind mal die Bösewichte dran :-). Ich muss sagen, dass ich dieses Buch als äußerst erfrischend empfand. Es gab kein komplettes Figuren-Make-Over, keine seelische Läuterung durch eine ultraliebe Heldin, keine Charakterverbiegung ins Unendliche. Nein, die Figuren sind Bösewichte (wenn auch manchmal mit einem Augenzwinkern und stellenweise sogar recht sympathische) und dass sollte man während des Lesens auch keine Sekunde lang vergessen, dann hat man einen amüsanten und sehr unterhaltsamen Lesespass mit Phyra und Stryker vor sich!! :-)

Stryker hat so richtig die "Schnauze" voll. Er will seine beiden Todfeinde Ash und Nick endlich beseitigen, selbst,wenn ihm das sein eigenes Leben kosten sollte. Er glaubt, einen sicheren Weg ausgemacht zu haben, indem er War den ultimativen Gott der Verwüstung und des Krieges aus seinem Bannschlaf erweckt. Natürlich geht einiges schief und nichts läuft wie geplant.

Artemis schickt ihre geheime Söldnerin Zephyra los um Stryker einzubremsen (sprich zu töten), und um Ashs (und damit auch ihren eigenen) Untergang zu verhindern. Phyra selbst ist eine klassische Anti-Heldin, sie hat kein Problem mit Foltern, Töten, Quälen (was ich stellenweise auch echt abstoßend fand, ich sag nur Jared (aber mir dann immer wieder mein Mantra "es sind alles Bösewichte" vor Augen hielt)) und eine fette offene Rechnung mit Stryker. Er ist ihr Ex-Mann, ließ sie vor rund 11.000 Jahren schwanger und schutzlos sitzen und soll nun endlich dafür zahlen - mit seinem Blut.

Auch hier kommt alles natürlich anders, vor allem, als Stryker seiner Tochter gegenüber steht, von der er keine Ahnung hatte. Phyra schwankt in dem Buch ständig zwischen den Extremen, einmal ihren Erinnerungen an ihre wenigen glücklichen Ehejahre und dann ihrem unbändigen Hass auf ihn, weil er sie scheinbar grundlos sitzenließ (natürlich hatte Stryk seine Gründe, aber er offenbarte sie ihr nicht um sie zu schützen (wie unerwartet edel und unglaublich bescheuert!)). :-)

Also, wenn ihr mal Lust auf etwas anderes habt und dass, was ihr lest nicht allzu Ernst nehmt, dann versucht Euch an One Silent Night. Aber, nutzt das Buch nicht als Einstieg in Sherrilynn Kenyons Universum, ihre Bücher würde ich schön der Reihe nach lesen (und selbst dann ist es nicht leicht, alles und jeden auseinander zu halten und den Überblick zu bewahren). :-)

P.S. Natürlich treffen wir hier auch Ash, Nick und Apollymi (meine Lieblingsgöttin!!) wieder!

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Alles Liebe, Eure Orchidee!
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