Mittwoch, 6. Juli 2011

Jacie Burton - Perfect Play (Play - By - Play Novel 1)

Ich gebe es zu, ich bin ganz schrecklich oberflächlich und beeinflussbar :-). LOL! Jedenfalls bei den Bookcovern der Play-by-Play Reihe von Jacie Burton... . ;-) Ich habe das Buch tatsächlich nur wegen dem Cover gekauft, eigentlich ist das ja fast immer eine ganz böse Falle und sollte tunlichst vermieden werden :-).


Zuerst ein paar Sätze zum Inhalt:

Den Einstieg des Buches fand ich erfrischend. Tara Lincoln hat eine kleine Eventagentur und organisiert ein Fest für San Franciscos Footballmannschaft. Dort trifft sie auf Mick Riley, den wahr gewordenen Frauentraum :-). Mick ist Quarterback und mit seinen rund 30 Jahren langsam zu "alt" für den harten Sport. Er schlägt sich aber noch immer gut im Feld und verliebt sich schlagartig und Hals über Kopf in Tara, als er sie zum ersten mal auf der Feier seines Vereins sieht. (Auch wenn er sich anfangs noch ein wenig dagegen wehrt, da er eigentlich ein Frauenheld ist und keine festen Beziehungen eingeht. *ahja*) Allerdings fand ich es sehr nervend, dass er als Grund für seine Anziehung zu Tara ständig sagte, dass er sie so mag, weil sie so herrlich normal ist, nicht berühmt und kein Starlet oder Supermodel, was sich an ihn hängt um in die Hochglanzmagazine zu kommen... . (Davon träumt jede Frau: "Darling, I love You. Because you are so ordinary.") LOL


Tara ist alleinerziehende Mutter, Geschäftsfrau und damit ausreichend beschäftigt. Sie kann Mick nicht widerstehen und läßt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Allerdings versucht sie ihr Bestes, daraus nichts festes werden zu lassen. (Warum in Gottes Namen?? Ständig sucht sie nach Haaren in der Suppe! Dabei ist er ihr offensichtlich verfallen, weil sie so schön gewöhnlich ist :-)))).)


Die Storyidee ist eigentlich sehr gut gewesen, leider wurde die Geschichte aber in meinen Augen nicht weit und tief genug entwickelt. Dafür schließen sich endlose Sexszenen aneinander an... . Nicht, dass ich mich darüber beschweren will, aber ein bisschen mehr Tiefe und dafür zwei Sexszenen weniger hätten der Qualität der Geschichte sicher keinen Abbruch getan!!!


Interessant sind die beiden Nebenfiguren der Geschichte. Gavin (Baseballstar und Micks jüngerer Bruder) und Liz (Micks eiskalte Managerin) lassen die Funken fliegen. Liz begeht im Buch einen folgenschweren Fehler, um nicht ihre beiden besten Klienten zu verlieren, geht sie mit Gavin einen mehr als spannenden "Handel" ein (in Teil 2 der Reihe "Changing the Game" (Sommer 2011)). Ich gebe Liz und Gavin jedenfalls eine Chance und habe das Buch vorbestellt.


Ich will ehrlich sein, das Buch hat mich ganz nett unterhalten, aber es hatte eben auch seine Schwächen. (Jetzt kommen ein paar Spoiler... .) Einmal ist Mick einfach zu gut, glatt und kantenlos, um noch das gewisse Etwas zu haben. Es fehlt ihm vorne und hinten an Profil und Ecken, dass kann auch von seinem beeindruckenden Körperbau nicht vollends kompensiert werden :-). Da nützt selbst die harte Phase seiner Alkoholprobleme im College nichts. Man nimmt ihm einfach keinerlei "bad-boy-behaviour" ab... . Irgendwie fand ich das schade, das hat dem ganzen irgendwie Würze genommen. Bei Tara hat mich gestört, dass sie einfach stellenweise zu zickig war. Das kann ich gar nicht ab... . Nathan, Taras Sohn war mir ebenfalls zu oberflächlich gezeichnet, wenngleich er gegen Ende seine lichten Momente hatte :-).


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Alles Liebe, Eure Orchidee!
 
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