Dienstag, 23. Juli 2013

Amy Lane - Forever Promised (#4 Promises) (Rezension)

Teil 4 der Promise-Serie von Amy Lane (Rezis zu Band 1 und 2 hier und hier )

Amy Lane schenkt ihren Lesern einen letzten Besuch in Levee Oaks - etwas was wir selten bekommen bei Lieblingsserien, einen Einblick ins Happy End, das kein Ende ist, sondern wie das Leben ein Fluss mit Höhen, Tiefen, Strudeln, langsamen Strecken und turbulenten Stellen.

5 Jahre ist Crick nun schon aus dem Irak zurück und lebt happy zusammen mit Deacon auf The Pulpit - seine Schwester Benny, die kleine Parry Angel und Drew haben das Nebenhaus bezogen, Jeff und Collin sind verheiratet und Mikhail und Shane haben "Promise House" ins Leben gerufen. Alles ist gut in Deacons Welt, doch der Fluss des Lebens bringt Veränderungen. Jon und Amy bekommen die Chance ihres Lebens, einen Job in Washington und bereiten sich drauf vor umzuziehen.

Auf Jeffs und Collins Hochzeit wird Benny bewusst was Deacon alles für sie und Parry getan hat, dass sie jetzt, wo Jon und Amy wegziehen, Deacon etwas geben muss, etwas dass ihre Liebe und ihre Dankbarkeit ausdrückt, bevor sie und Drew heiraten und möglicherweise auch wegziehen. Sie fasst einen Entschluss ...
 

In diesem Buch lässt Amy Lane uns in viele Köpfe schauen, gibt Einblicke in das Leben aller Protagonisten der letzten 3 Bücher, es gibt sehr viele Perspektiven, u.a. auch die von Benny. Ich hatte schon oft gedacht, dass es schade ist, dass Amy Lane ausschließlich gay romance schreibt aber ganz ehrlich, vielleicht ist das auch gut so ;) Das meine ich nicht abwertend, aber Benny habe ich immer gemocht, als Nebenfigur von außen beschrieben, doch in ihren Gedanken zu stecken war anders - und ich weiß noch nicht so ganz ob ich sie jetzt noch mag oder nicht. Ihre Rolle ist tragend in diesem Buch, ich hätte mir da ein paar Sachen anders gewünscht, aber hey, die Autorin hat es so gewollt und am Ende sind alle happy, denke ich ... und genau das macht mir Bauchweh, ob Benny selbst so glücklich am Ende war wie sie es sich wünschte oder im Grunde schrecklich unglücklich, dessen bin ich mir nicht sicher. Wenn dieser Aspekt nicht wäre, hätte mich das Buch rundum zufrieden gestellt.


Neben Crick, Deacon, Benny und Drew bekommen wir auch einen Einblick in Shanes und Mikhails Leben und Lebensprojekt, dem Promise House, und in Jeffs und Collins junge Ehe.

Sieben Jahre sind nun also seit Keeping Promise Rock vergangen in diesem Buch, und wir haben von allen ein Update erhalten. Ob es Forever Promised gebraucht hat? Bestimmt nicht, aber es war trotzdem schön die Leute dort wieder zu besuchen und zu sehen wie es ihnen jetzt geht. Es geht ihnen gut, sie sind glücklich, nach all dem Drama und dem Schmerz und man verdrückt auch wieder das ein oder andere Tränchen, weil es schon sehr melancholisch ist am Ende :)

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eure Cleopatra

Kommentare:

  1. Oh Gott, das Buch muss ich irgendwann lesen, wenn ich ein paar Tage frei habe. Sonst erscheine ich mit verheulten Augen bei der Arbeit. ;)

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    1. ;) Es geht eigentlich mit der Heulerei, Buch 1 hat mich damals ja total geschmissen, (ich glaub ich hab bisher nur noch bei Tatjana und Alexander, den Liebenden von Leningrad, genauso geheult) aber hier ist es wirklich erst am Ende, dass ich ein Taschentuch gebraucht habe ... kleiner Minispoiler: Deacon hält eine REDE! Der Mann der bei sowas immer Panikattacken bekommt, und da wir dabei in seinem Kopf sind, ist das sehr, sehr bewegend!
      Ich würde gern wissen, was du am Ende über Benny und "das Geschenk" denkst, wenn du es fertig hast. Das hält mich grad immernoch gedanklich gefangen ...

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