Freitag, 8. November 2013

Cherise Sinclair - To Command and Collar (Masters of the Shadowlands 6)

To Command and Collar ist eine gefühlsmäßige Achterbahnfahrt. Vom Thema her führt es in die absoluten Abgründe der Unmenschlichkeit und man schwankt ständig zwischem Zusammenzucken, Entsetzen, Wut und Rachegelüsten. Ich bin dennoch ein bisschen zwiegespalten, denn das Menschenhandelsthema ist einfach ein zu Ernstes Thema. 

Inhalt und Meinung:

Kim kennen wir schon aus Make Me, Sir. Sie ist die beste Freundin von Gabi, die diese schon aus den Klauen der Menschenhändler befreien wollte. Die gesamte FBI-Aktion - unter Leitung der Agenten Vance und Gaelen - zur Sprengung des Menschenhändlerringes und der Befreiung der gefangenen Frauen läuft weiter auf Hochtouren und die gesamte Hoffnung für den Erfolg der Operation liegt auf Master Raouls Schultern.

Er soll im Rahmen einer Undercoveraktion bei der nächsten großen Auktion eingeschleust werden und nimmt darum an einer kleineren Veranstaltung der Harvest Association teil. Der Plan ist sich an dem ersten Abend bedeckt zu halten und dann eine Einladung für die große Auktion zu bekommen, um die Agenten dorthin zu führen. Als er dort aber überraschend auf Kim trifft, wirft er den gesamtenPlan über Bord und nimmt sie mit sich.

Kim hat ein unvorstellbares Martyrium erlitten und will nur noch eines: Vergessen und wenn irgend möglich mit ihrem früheren Leben weitermachen. Keinesfalls will sie vom Alptraum der Gefangenschaft zu einem Dom überwechseln, der nichts geringeres gelten läßt, als ihre komplette Unterwerfung... .
Doch sie ist vorerst an Raoul gebunden, ob sie nun will oder nicht. Die Harvest Association würde sie beide sofort jagen und töten, sollte der Bluff auffliegen, den Raoul abgezogen hat. Außerdem hat sie eine innere Verpflichtung gegenüber der noch gefangenen Frauen, sie will an ihrer Befreiung mitwirken, um sich nicht mehr so hilflos zu fühlen und das Grauen der vergangenen Wochen hinter sich zu lassen.

Das Buch ist mir wirklich an die Nieren gegangen. Kim ist so unfassbar stark, das es kaum real erscheint und Raoul ist genau die Medizin, welche sie zur Heilung braucht. Überhaupt ist Raoul einfach nur großartig, er liebt Kim so tief, dass es fast wehtut. Natürlich ist alles nicht so einfach und es ist ein steiniger Weg, bis die Puzzleteile alle zusammenpassen, doch Cherise schafft es, beide zu ihrem wohlverdienten Happy-End zu führen :-).

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Alles Liebe,
Eure Orchidee!

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