Samstag, 4. Januar 2014

A Casual Weekend Thing von A.J. Thomas


Christopher Hayes ist von Beruf Detective - was man wohl mit 'Kripobeamter' übersetzen kann - im Morddezernat in San Diego. Bei einem Einsatz wurde er angeschossen und ist seither krank geschrieben. Er ist soweit fit, nur hat er das Problem, dass seit der Verwundung drei seiner Finger taub sind und er dadurch keine Waffe mehr halten bzw. sauber abschießen kann. Sollte sich das bis zum Ende seiner Krankenzeit nicht gebessert haben, wäre er gezwungen einen Innendienstposten anzunehmen, denn viel zu gefährlich wären Außeneinsätze für ihn und seine Kollegen, weil sich keiner mehr auf seine Schusssicherheit verlassen könnte.
Noch hofft und bangt er, dass es besser wird. Während er also krank geschrieben ist erhält er einen Anruf, dass sein Bruder tot aufgefunden wurde. Selbstmord, und er ist der einzige Angehörige und soll kommen den Nachlass etc. regeln. Christopher trauert seinem Bruder keine Minute nach, aber da er sowieso nichts anderes zu tun hat fliegt er nach Montana, zu dem Ort in dem das Haus seines Bruders steht, dass er nun geerbt hat.

Doug Heavy Runner ist der einzige Mitarbeiter des Sherrifs in Baker County der nicht weiß ist. Er ist Native American, ein begnadeter Kletterer und Leiter eines Such- und Bergungstrupps im County. Er ist ein ehemaliger openly gay Miami Cop und war derjenige der Christophers Bruder gefunden und die Leiche geborgen hat.

Die beiden Männer ahnen nicht wer sie eigentlich sind, als sie sich am Wochenende vor dem vereinbarten Treffen zur Nachlassregelung, kennenlernen - und Doug bricht sogar seine eigene "keine Verlängerung nach einem One-Night-Stand-Regel" für Christopher und sie verbringen ein komplettes, wildes Wochenende miteinander. Umso größer ist die Überraschung am Montag Morgen, als sie feststellen, dass Doug der Cop ist, der den Fall behandelt und Christopher der Bruder des Opfers.

Christopher hat kein Problem damit noch mehr Zeit mit Doug zu verbringen, doch als Christophers frisch geerbetes Haus plötzlich niederbrennt, beginnen er und Doug den Selbstmord seines Bruder nochmal genauer zu untersuchen und sie machen dabei unfassbare Entdeckungen...


Insgesamt war dies ein sehr kurzweiliger, netter m/m Romantic Suspense. A. J. Thomas versteht es sehr gut, ihre Figuren zu zeichnen und die Charaktertiefe in ihnen zu entwickeln. Sie gibt ihren Figuren Eigenarten und die Lovestory kommt neben der Suspense-Story auch nicht zu kurz - lediglich bei Doug wünscht man sich vllt. ein kleines bisschen mehr Infos über seine Vergangenheit, bzw. was ihn dazu bewegt hat diese Art von Karriere einzuschlagen.

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eure Cleopatra

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