Sonntag, 5. Januar 2014

Better Than Good von Lane Hayes

Mit Better Than Good haben wir mal eine relativ drama-freie, wenn auch nicht sorgenfreie, gay Romanze mit einem hochsympathischen Ich-Erzähler.

Matt Sullivan ist Jurastudent, athletisch, musikalisch und heterosexuell - zumindest hat ihn ein Erlebnis während seiner Jugend, was er als Experimentierphase abtat,  jetzt nicht so begeistert, dass er sich von da an männliche Lover suchte.
Er lebt mit 3 Kumpels in einer WG, hat eine Freundin und ist recht zufrieden mit seinem Leben. Am liebsten hängt er daheim vor der Glotze ab mit seinen Jungs, trinkt Bier und schaut Sport. Die Jungs gehen auch gern mal aus, und ihrem schwulen Mitbewohner zuliebe kehren sie auch öfters mal in einen schwulenfreundlichen Club oder eine gay Bar ein. Matt findet das nur fair und fühlt sich dort auch nie unwohl.

Eines Tages sieht er den schönsten Mann den er je gesehen hat auf der Tanzfläche in einem dieser Club. Er ist so angetan von dem wunderschönen, wunderbar tanzenden Mann, dass er sich über sich selbst wundern muss. Seine Blicke bleiben dem anderen Mann nicht verborgen, und sie kommen ins Gespräch.

Aaron Mendez ist nicht nur schwul, er ist es auf auffällige Art und Weise. Er liebt Mode, trägt gern Kajal und Lipgloss, wenn er redet, dann immer mit Unterstützung seiner gestikulierenden Hände. Er ist out and proud und er hat sich geschworen mit niemandem anderes eine Beziehung anzufangen, der das nicht akzeptieren kann bzw. der nicht geoutet werden möchte. Und schon gar nicht fängt er eine Beziehung an mit einem jungen, wenn auch extrem sexy gebauten und sehr lieben Mann, der eine Freundin hat.

Recht hat er :) Aber was er nicht ahnt ist, wie tief Matts Gefühle für ihn gehen, wie sehr er einfach alles an ihm liebt und bewundert. Matt findet Aaron einfach hinreißend und während er in seiner Seele gräbt und überlegt ob er vielleicht bisexuell sein könnte ist es ihm auch schon wurscht, er hat sich verliebt und fertig. Genau das fand ich so sympathisch an ihm. Diese ganze gfy-Sache wurde hier mMn gut gelöst, indem Matt einfach kein großartiges Problem aus dem Ganzen machte. Natürlich hat er ein bisschen Denkarbeit und Seelenfindung zu machen, aber die Beziehung der beiden entwickelt sich langsam und über Monate.

Am Ende bleibt einfach ein sehr hübsche Liebesgeschichte, die ich gern empfehlen möchte.

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eure Cleopatra

1 Kommentar:

  1. Scheint, nach Aussage deiner Rezi, ein sehr sympathisches Buch zu sein. Das lege ich mir auf den Merkzettel :-)

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