Samstag, 1. März 2014

Cowboys Down von Barbara Elsborg

Der britische Börsenmakler Jasper Randolph möchte seinen Jahresurlaub mit eigener Traumabewältigung verbinden, also bucht er einen Urlaub auf einer amerkanischen Pferderanch in Wyoming. Doch bereits auf dem Flug von London in die Staaten hält er seine Idee für eine Schnapsidee. Viel lieber würde er in Griechenland ein paar Ruinen anschauen oder so etwas und die alten inneren Ängste dort lassen wo sie sind, vergraben. Und schon um Flugzeug begegnet er nervigen Mädels, die sich dann auch noch als Mitbewohner der Ranch entpuppen. Der ganze Aufenthalt ist von vornherein verdammt dazu eine Katastrophe zu werden.

Calum arbeitet auf der Ranch seines Vaters - dieser hat zwar nicht ihn sondern einen anderen der anderen Ranchhelfer zum Vormann gemacht, und macht ihm sowieso das Leben schwer, aber er bleibt dennoch. Niemals mehr möchte er seinen Vater zu sehr aufregen, denn nach der letzten größeren Auseinandersetzung bekam sein Vater einen Herzinfarkt.
Als die neuen Gäste, die etwas Geld in die Ranchkasse spülen, ankommen sind Probleme allerdings schon vorprogrammiert, denn der Brite Jasper Randolph haut Calum schon nach dem ersten Anblick total aus den Cowboyboots.

Barbara Elsborg hat sich zu einer der Autorinnen entwickelt, bei der ich hin und wieder gern zugreife, denn sie liest sich einfach schön. Man lehnt sich zurück, genießt erstmal was sich alles so entfaltet. Calum und Jasper sind zwei Figuren die man am Ende glücklich sehen will und man langweilt sich keine Minute.  Wenn man hinterher genauer über Cowboys Down nachdenkt, das muss man allerdings zugeben, entdeckt man ein paar Sachen, die ein bisschen überzogen und in Richtung zu viel des Guten waren. So hat mich z.B. Calums Vater wirklich schrecklich genervt. So was verbohrtes, stures und unhöfliches einem zahlenden Gast gegenüber - Homophobie hin oder her - das war schon ziemlich heftig und ein halbwegs geschäftstüchtiger Mensch würde sich so nicht verhalten. Dass Jasper nicht sein Geld zurückverlangt hat und sofort abgereist ist, hat mich mehr als verwundert. Calums Schwester ist auch so ein Punkt der mich nicht recht überzeugt hat, die einzig erträgliche Person war seine Stiefmutter. Es gibt noch einen kleinen Kriminalplot der war mMn überflüssig, aber das ist Geschmacksache - und ja er war recht spannend zu lesen. Würde ich hier Sterne vergeben, würde ich ca. anderthalb von der Höchtszahl abziehen ;) Die Story war für mich jetzt kein Megakracher, aber dennoch ein schönes Buch für ein verregnetes Wocheende, das ich empfehlen kann wenn man gern gay Cowboy-Romances liest.


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eure Cleopatra

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