Montag, 29. Februar 2016

Second to None (The Breakfast Club #3) von Felice Stevens



Der letzte Teil der The Breakfast Club Trilogie: Second to None von Felice Stevens dreht sich um den Nachtclubbesitzer Marcus Feldmann. Marcus befindet sich an einem Punkt in seinem Leben, in dem er sich - auch wenn er das nie zugeben würde - ziemlich einsam fühlt. Doch er hat seinen Lebensstil selbst ausgewählt und will auch gar nichts dran ändern. Es fällt ihm zunehmend schwerer Verständnis für das geradezu zuckersüße Glück seiner besten Freunde, die beide ihren perfekten Lebenspartner gefunden haben, aufzubringen. Er freut sich für die beiden, aber betont nach außen und nach innen immer wieder wie sehr das so gar kein Lebensstil für ihn sei. Sich an jemanden zu binden, nur einen Liebhaber haben? Das geht ja gar nicht.
Blöderweise hat ihn eine dumme Wette dazu gezwungen 3 Monate wie ein Mönch zu leben ;) und jede Nacht einen anderen Kerl im Bett ist momentan nicht drin.
Für seinen Nachtclub lässt er sich immer wieder neue Features einfallen, so hat er ganz neu Tänzer engagiert, die den Besuchern etwas einheizen sollen. Einer der Tänzer sticht ganz besonders raus, Tyler Reiss, eigentlich ein ausgebildeter klassischer Ballett-Tänzer, den das Leben gebeutelt hat und der nun auf etwas schnelles Geld angewiesen ist.
Marcus findet Tyler extrem attraktiv - doch Tyler kennt seinen Ruf und macht es Marcus mehr als schwer. Als Tyler jedoch Hilfe braucht, ist Marcus für ihn da und zeigt mehr und mehr sein wahres Ich, und die beiden können dieser magischen Anziehungskraft die zwischen ihnen herrscht nicht mehr standhalten ...

Tyler ist teilweise etwas anstrengend und stur, dennoch hat mir dieser letzte Teil extrem gut gefallen. Marcus, der Lebemann, hat mir schon immer gefallen und man konnte sich eigentlich auch schon immer denken, dass unter der Schale des knallarten Businessmann und dem immer ein Scherz auf den Lippen habenden Verführer eine sehr verletzte und einsame Seele lebt. Sehr schön ist es zu lesen, wie er sich langsam aus seiner Hülle schält und Tyler, und sich selbst, zeigt wer er eigentlich ist und was ihn wirklich glücklich macht.

Eine sehr kurzweilige, schöne Wochenendlektüre.



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eure Cleopatra

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